Ärzte Zeitung, 11.05.2010

Sehr viele US-Bürger mit erhöhtem Herzrisiko

HYATTSVILLE (ob). Bei fast jedem zweiten US-Bürger im Alter über 20 Jahren bestehen chronische Gesundheitsstörungen, die das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen erhöhen. Das belegen von den "Centers for Disease Control and Prevention" vorgelegte Daten aus einer großen epidemiologischen Studie (NHANES).

Danach haben 43 Prozent aller Erwachsenen in den USA entweder Bluthochdruck, Hypercholesterinämie oder Diabetes. Nicht selten ist eine Kombination mehrerer Störungen. Alle drei Risikofaktoren sind bei immerhin drei Prozent aller Erwachsenen vorhanden, bei 13 Prozent liegt eine Kombination von zwei Risikofaktoren vor. Aus den Daten geht auch hervor, dass bei etwa 8 Prozent eine nicht erkannte Hypertonie, bei 3 Prozent ein nicht diagnostizierter Diabetes und bei 8 Prozent eine unerkannte Hypercholesterinämie besteht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »