Direkt zum Inhaltsbereich

BUCHTIPP DES TAGES

Blick auf den Fettstoffwechsel

Veröffentlicht:

Kurz und bündig, so stellen die Autoren des Buches "Lipide und Dyslipoproteinämien" den physiologischen und den pathologisch veränderten Lipidstoffwechsel vor.

Da werden zuerst "Spieler" und "Spielregeln" des gesunden Fettstoffwechsels erklärt. Sodann nehmen die Autoren mögliche Fehlfunktionen genauer unter die Lupe. Schließlich werden die Pathogenese der Störungen erläutert und jede Laborwertveränderung nach ihrer klinischen Bedeutung gewichtet.

"Entgegen früherer Einteilung nach Primär- und Sekundärprävention wird heutzutage nicht nur die Therapieindikation, sondern auch das Therapieziel auf der Basis des individuell für den Patienten ermittelten Risikos festgelegt", so das Autorentrio. In der Regel werde dieses kardiovaskuläre Risiko auf eine Dekade bezogen.

Des Weiteren geben die Autoren Tipps zur Diagnose und gehen auf die nicht-medikamentösen und medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten ein. So werden Wirkstoffgruppen zur Absenkung von LDL-Cholesterin oder Triglyzeriden vorgestellt und die Vor- und Nachteile einzelner Vertreter genannt. Den Abschluss des Buches bilden acht Kasuistiken, anhand derer das Gesagte noch einmal zusammengefasst wird. (sir)

Karl Winkler, Winfried März, Heinrich Wieland: Lipide und Dyslipoprotein- ämien. Differenzialtherapie von Fettstoffwechselstörungen. UNI-MED Science, 1. Aufl. 2007, 64 Seiten, 25 Abb., ISBN: 978-3-89599-206-3, 39,80 Euro.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Fettleibigkeit beginnt im Gehirn

Adipositas: Wechselspiel zwischen Genetik, Hirn und Mikrobiom

Hypercholesterinämie

Lipidsenker klug kombinieren

Das könnte Sie auch interessieren
50 Jahre Jung-Preis

© Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung

50 Jahre Jung-Preis

Freiheit als Voraussetzung für medizinischen Fortschritt

Anzeige | Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Studien CLIMB THAL-111 und -131: Veränderung des Gesamt-Hb-Werts und des HbF-Werts nach Exa-cel-Infusion bei TDT-Patientinnen und -Patienten (Quelle: Locatelli F et al., European Society for Blood and Marrow Transplantation (EBMT) 2026, Madrid, Spanien, Abstract GS2-5)

© Springer Medizin Verlag

Neue Perspektiven bei Hämoglobinopathien

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Vertex Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Abb. 1: WAYPOINT-Studie: schnelle und signifikante Reduktion des SNOT-22-Scores über 52 Wochen

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [6]

Schwere, unkontrollierte CRSwNP

Wirkansatz an epithelialen Alarminen

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Abb. 1: Signalkaskade der kardiovaskulären Inflammation

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [9]

Sekundärprophylaxe nach Herzinfarkt

Therapie der kardiovaskulären Inflammation senkt das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APONTIS PHARMA Deutschland GmbH & Co. KG
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Beispiele zum Durchklicken

Auffälliges EKG: Was steckt hinter diesen 13 Fällen?

Früherkennung von Geschlechtskrankheiten

Kein Screen & Treat bei mukosalen STI!

Schädel-Hirn-Traumata

Was Kopfbälle für das Demenzrisiko bedeuten

Lesetipps
Ein Blick in die aktuelle Isolationsstudie SOLIS100, die in Zusammenarbeit mit der ESA durchgeführt wird. Sechs Personen sind für 100 Tage in einem Raum isoliert ohne Kontakt nach außen bis auf terminierte Mission-Controll-Telefonate und 30 Minuten Kontakt zu Freunden und Familie pro Woche über Telefon/Videoanruf.

© DLR

Raumfahrtmediziner im Porträt

Jens Jordan – ein Arzt für Weltall und Erde

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer