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Zell-Therapie mit anhaltender Wirkung

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Kardiologen an der Medizinischen Hochschule Hannover haben erstmals in einer randomisierten kontrollierten Studie (BOOST) belegen können, daß der Transfer autologer Knochenmarkzellen ins Myokard von KHK-Patienten mit Myokardinfarkt nach sechs Monaten die linksventrikuläre Auswurffraktion im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant erhöht (+ 6,7 versus + 0,7 Prozent).

In New Orleans hat Dr. Gerd Meyer nun die 18-Monats-Ergebnisse der Studie vorgestellt. Bei den 30 Patienten mit Tranfer von Knochenmarkzellen stellten die Hannoveraner Forscher auch nach der längeren Zeitspanne eine deutliche Verbesserung der linksventrikulären Auswurffraktion um im Schnitt 6,1 Prozent im Vergleich zum Ausgangswert fest.

Wider Erwarten beobachteten die Untersucher auch bei den Infarktpatienten der Kontrollgruppe nach 18 Monaten eine Zunahme der Auswurffraktion um 3,4 Prozent. Konsequenz war, daß der Unterschied zwischen beiden Gruppen zu diesem Zeitpunkt nicht mehr signifikant war. (ob)

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