Herzen haben ihre eigenen Stammzellen

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VALHALLA (ple). Das Herz eines Patienten mit frischem Herzinfarkt enthält offenbar eigene Stammzellen, die sich in Myozyten, glatte Muskelzellen und Endothelzellen der Koronargefäße verwandeln können und teilweise zur Regeneration des Myokards beitragen.

Dies haben US- und italienische Forscher an explantierten Herzen entdeckt. Die Patienten hatten frisch oder vor längerer Zeit einen Herzinfarkt erlitten und waren daran gestorben oder hatten ein fremdes Organ bekommen.

Nach den Ergebnissen von Tierversuchen halten es die Forscher um Dr. Konrad Urbanek vom New York Medical College in Valhalla für möglich, solche Stammzellen eines Tages therapeutisch zur Regeneration des Myokards nach einem Infarkt nutzen zu können.

Wie die Kardiologen heute berichten, haben sie keine Hinweise darauf, daß diese Stammzellen etwa aus dem Knochenmark stammen (PNAS-Online). Wenn überhaupt, wanderten nur sehr wenige Blutstammzellen aus dem Knochenmark in das Herz.

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