Ärzte Zeitung, 24.04.2008

Stammzellen in Herzzellen verwandelt

NEW YORK (dpa). Aus humanen embryonalen Stammzellen haben US-Forscher drei Arten von Herzzellen gezüchtet. Die Zellen entwickelten sich alle aus gemeinsamen Herz-Vorläuferzellen (Nature-online).

Ihre Untersuchung sei ein wichtiger Schritt hin zur gezielten Herstellung von Herzgewebe. Im Tierversuch besserte die Transplantation der Vorläuferzellen zudem nach einem künstlich ausgelösten Infarkt die Herzfunktion.

Bisher war nur von Mäusen bekannt, dass sowohl Herzmuskel- als auch Herzgefäß-Zellen aus einer gemeinsamen Vorläuferzell-Linie hervorgehen. Die Wissenschaftler um Dr. Lei Yang aus New York zeigten nun, dass sich auch aus menschlichen embryonalen Stammzellen zunächst eine solche Vorläuferzelle entwickelt, aus der dann wiederum Kardiomyozyten, Endothelzellen und glatte Muskelzellen der Herzgefäße entstanden. Die Forscher steuerten die Entwicklung der Stammzellen durch fünf Wachstumsfaktoren.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »