Ärzte Zeitung, 06.11.2008

Kongressvorschau

KHK-Diagnostik mit Computertomografie

In der klinischen Praxis hängt die Therapie von Patienten mit Angina-verdächtigen Symptomen oder fraglichen Ischämien besonders von Nachweis oder Ausschluss signifikanter Koronarstenosen ab. Goldstandard für die Diagnostik der KHK und zur Quantifizierung der Koronarstenosen ist die invasive Koronarangiografie. Seit einigen Jahren lässt jedoch auch die nicht-invasive CT-Koronar-Angiografie die Beurteilung der Koronararterien zu.

Welche Bedingungen dazu gegeben sein müssen, ist ein Thema beim "Update kardiale Bildgebung 2008" auf dem Medica-Kongress. Bisher schien eine niedrige Herzfrequenz Voraussetzung für die CT-Koronar-Angiografie zu sein. Die neueste Generation von Computertomografen erlaubt es, Patienten mit höheren Herzfrequenzen und mit Arrhythmien zu untersuchen. Neue Techniken reduzieren zudem die Strahlendosis.

Professor Georg Sabin und Dr. Oliver Bruder, beide aus Essen, leiten das Seminar "Update kardiale Bildgebung 2008" am Mittwoch, 19. November, von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr im Raum 19, 1. OG im CCD-Pavillon

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »