Ärzte Zeitung, 16.03.2009

Bei stabiler KHK genügt Medikation

NEU-ISENBURG (ikr). Eine Metaanalyse, in der 61 Studien mit insgesamt 25 388 Patienten berücksichtigt sind, bestätigt, was in kardiologischen Leitlinien bereits empfohlen wird: Bei Patienten mit nicht-akuter KHK sollte die medikamentöse Therapie optimiert werden statt invasive Maßnahmen zu ergreifen.

Denn: PTCA-Interventionen haben offenbar keinen Effekt auf Sterbe- und Myokardinfarktrate im Vergleich zu einer medikamentösen Therapie (The Lancet 373, 2009, 911).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Schelte für die SPD und die Bürgerversicherung

Bei der Eröffnung des 120. Deutschen Ärztetags nahm BÄK-Präsident Montgomery die Gerechtigkeitskampagne der SPD ins Visier. Lob gab es hingegen für Gesundheitsminister Gröhe. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »