Ärzte Zeitung, 22.09.2010

Auszeichnung für Dresdner Gefäßforscher

BASEL (eb). Der Schwarz-Monheim-Preis der Deutschen Gesellschaft für Angiologie ging in diesem Jahr an Dr. Roman Rodionov vom Gefäßzentrum des Carl Gustav Carus Uniklinikums in Dresden. Die Auszeichnung erhielt Rodionov für seine Untersuchungen zur Bedeutung des asymmetrischen Dimethylarginins (ADMA) für Gefäße.

Der Forscher konnte in Versuchen mit genetisch veränderten Tieren belegen, dass das ADMA-abbauende Enzym Dimethylarginin-Dimethylaminohydrolase (DDAH) die Gefäßmuskelzellen in der Gefäßwand vor dem schädigenden Einfluss von Homocystein schützt. Eine Steigerung der DDAH-Aktivität könnte ein therapeutischer Ansatz bei Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen sein.

Der Schwarz-Monheim-Preis ist mit 10 000 Euro dotiert und wird von dem Unternehmen UCB Pharma gestiftet.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »