Ärzte Zeitung, 26.10.2010

Atherosklerose und Depression - hängen sie zusammen?

MÜNSTER (eb). Patienten mit Depressionen haben oft Atherosklerose - und umgekehrt. Wie beides zusammenhängt, ist nicht bekannt. Mit der Studie "BiDirect" wollen Wissenschaftler der Universität Münster dies klären.

Mehr als 2000 Männer und Frauen zwischen 35 und 65 Jahren werden dafür in den nächsten fünf Jahren untersucht. Teilnehmen können Gesunde, Personen mit Depressionen und Patienten mit einem Herzinfarkt.

Es handelt sich um eine reine Beobachtungsstudie. Die Studie wird in Kooperation des Instituts mit der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, der Klinik für Neurologie und dem Institut für Klinische Radiologie an der Uniklinik Münster gemacht.

Gefördert wird BiDirect vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Bei den Probanden werden der Blutdruck an Armen und Beinen gemessen, die Halsgefäße mit Ultraschall untersucht und ein EKG gemacht. Sinnesorgane und Gedächtnisleistung werden geprüft. Zudem wird der Kopf mit Magnetresonanztomografie untersucht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »