Ärzte Zeitung, 20.02.2012

Noch viel zu tun bei der Stammzelltherapie

OXFORD (ob). Für die Stammzellentherapie mit adulten Knochenmarkzellen konnte bei Patienten mit akutem Myokardinfarkt in den bisher vorliegenden Studien zumindest moderate Verbesserung der Herzfunktion dokumentiert werden.

Der Nachweis eines günstigen Einflusses auf die Mortalität oder schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse wie Reinfarkt steht allerdings noch aus, dazu bedarf es weiterer und vor allem noch größerer Studien.

Zu diesem Schluss gelangen die Autoren einer in der "Cochrane Database" veröffentlichten systematischen Metaanalyse der Daten aus insgesamt 33 randomisierten kontrollierten Studie.

Obwohl in der neuen Übersicht im Vergleich zu einer 2008 vorgenommenen Analyse 20 weitere Studien hinzugekommen sind, sind die Schlussfolgerungen gleich geblieben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »