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Herzinfarkt

Risikomarker Harnsäure

Wie lässt sich bei einem Verdacht auf einen Herzinfarkt die Prognose ermitteln? Ärzte aus Basel haben gute Erfahrungen mit dem Harnsäure-Wert gemacht.

Veröffentlicht:

MÜNCHEN (eb). Der Harnsäurewert ist bei Verdacht auf Herzinfarkt ein starker unabhängiger Prädiktor für die Sterblichkeit.

In Kombination mit anderen Markern (Troponin T, TIMI und GRACE-Score) steigert er die prognostische Genauigkeit, ergab die APACE-Studie (Advantageous Predictors of Acute Coronary Syndrome Evaluation).

Darin wurden 1247 Patienten mit Brustschmerzen untersucht. Bei Männern und Frauen war der Harnsäurewert nach Infarkt höher als bei Probanden ohne Infarkt, bei Herzinsuffizienz waren die Harnsäurewerte am höchsten.

Lagen sie im obersten Viertel, waren Kurz- und Langzeitsterblichkeit signifikant höher als bei niedrigeren Werten, berichtete Dr. Karin Wildi vom Universitätsspital Basel.

Erhöhte Harnsäurewerte sind mit kardiovaskulären Erkrankungen und Risikofaktoren assoziiert, besonders mit dem metabolischen Syndrom und Bluthochdruck, Übergewicht und Diabetes.

Tests auf Harnsäure seien weltweit erhältlich, billig, genau, gut validiert und den Klinikern gut bekannt, sagte Wildli.

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