Ärzte Zeitung, 04.09.2013

Schleswig-Holstein

Zu späte Hilfe beim Herzinfarkt

NEUSTADT. Die Bürger im holsteinischen Neustadt werden in den kommenden Monaten intensiv über den Herzinfarkt, Alarmzeichen und richtiges Notfallverhalten aufgeklärt.

Dafür ziehen zahlreiche Beteiligte mit der Deutschen Herzstiftung, die vergleichbare Aktionen schon an einigen anderen Orten initiiert hat, an einem Strang.

Das Ärztenetz Neustadt, die örtliche Schön Klinik, die Stadt, das Deutsche Rote Kreuz, die Freiwillige Feuerwehr, das Technische Hilfswerk, die DLRG und die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger beteiligen sich an der Aktion "Neustadt in Holstein gegen den Herzinfarkt".

Grund genug für die Aufklärung gibt es nach Ansicht der Ärzte im Ostseeort. "Leider zögern immer noch zu viele Betroffene, bei Verdacht auf Herzinfarkt sofort die 112 zu wählen, stattdessen warten sie zunächst Stunden oder schlimmstenfalls Tage ab", berichtete Herzspezialist Professor Peter Radke aus der örtlichen Klinik zum Auftakt der Aktion.

Auf das richtige Verhalten machen die Partner durch Großplakate, Aufkleber auf Bussen und über Faltblätter und Vortragsveranstaltungen aufmerksam. (di)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »