Direkt zum Inhaltsbereich

Positive Effekte von Crataegus bestätigt

Veröffentlicht:

Mit standardisierten Crataegus-Extrakten ist bei Herzinsuffizienz in klinischen Studien eine Verbesserung der linksventrikulären Funktion und der körperlichen Leistungsfähigkeit erreicht worden.

Eine Metaanalyse von acht randomisierten, doppelblinden, Placebo-kontrollierten Studien mit insgesamt 632 Patienten (überwiegend NYHAI und II, in einer Studie auch NYHAIII) hat die positive Wirkung bestätigt (Am J Med 114, 2003, 665).

Danach verbessert die Therapie mit Weißdorn-Extrakten - je nach Studie in einer Dosierung von 160 bis 1800mg täglich - im Vergleich zu Placebo die maximale körperliche Belastbarkeit. Das Druck-Frequenz-Produkt (Produkt aus systolischem Blutdruck und Herzfrequenz pro Minute geteilt durch 100) als Maß für die Herzarbeit wurde signifikant stärker um im Mittel 20mmHg / min gesenkt.

Auch Belastungsdyspnoe und Erschöpfung wurden gelindert. In sieben der acht Studien erhielten die Patienten den Extrakt WS 1442 (Crataegutt®), in der anderen Studie den Extrakt LI 132 (Faros®).

Ob sich mit dem Extrakt WS 1442 auch die Mortalitätsrate bei Herzinsuffizienz senken läßt, wird derzeit in der Placebo-kontrollierten doppelblinden SPICE-Studie untersucht. (mar)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Sekundärprophylaxe nach Herzinfarkt

Therapie der kardiovaskulären Inflammation senkt das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APONTIS PHARMA Deutschland GmbH & Co. KG

Herzinsuffizienz

Erste klinische Studie belegt Wirksamkeit des Herzpflasters

Studie „gescheitert“

Wirkt Spironolacton bei HFpEF?

Das könnte Sie auch interessieren
50 Jahre Jung-Preis

© Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung

50 Jahre Jung-Preis

Freiheit als Voraussetzung für medizinischen Fortschritt

Anzeige | Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: WAYPOINT-Studie: schnelle und signifikante Reduktion des SNOT-22-Scores über 52 Wochen

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [6]

Schwere, unkontrollierte CRSwNP

Wirkansatz an epithelialen Alarminen

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Abb. 1: Signalkaskade der kardiovaskulären Inflammation

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [9]

Sekundärprophylaxe nach Herzinfarkt

Therapie der kardiovaskulären Inflammation senkt das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APONTIS PHARMA Deutschland GmbH & Co. KG

T2D-Therapie jetzt auch mit Semaglutid 2 mg

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma Gmbh, Mainz
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Tipps

Sommerhitze: Das ist wichtig bei älteren Patienten

Kürzer ist oft besser

Wann ein Antibiotikum früher abgesetzt werden kann

Lesetipps
Mehrere Menschen im Gespräch

© Jacob Lund / stock.adobe.com

Wohlbefinden stärken

Wie sich psychische Erkrankungen im Praxisteam vorbeugen lassen

Frau mit Restless-Legs-Syndrom liegt im Bett und wackelt mit den Beinen.

© Andrey Popov / stock.adobe.com

Achtung vor RLS-Mimics

Restless-Legs-Syndrom: Mit 5 Kriterien zur Diagnose