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Bisoprolol macht weiter Punkte bei Herzinsuffizienz

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Betablocker gewinnen bei der Behandlung von Herzinsuffizienz-Patienten immer mehr an Boden. Bereits 60 Prozent dieser Patienten erhalten in Deutschland einen Betablocker, hat Professor Stefan Anker von der Charité in Berlin bei einem Symposium von Merck Pharma Deutschland berichtet.

Anker rief in Erinnerung, daß mit Bisoprolol, das vom Unternehmen als Concor® COR anboten wird, in der CIBIS II-Studie die Mortalitätsrate im Vergleich zu Placebo um ein Drittel verringert worden ist.

Retrospektive Analysen der CIBIS II-Daten haben ergeben, daß Bisoprolol die Inzidenz der kardialen Kachexie verringert, also eines starken Gewichtsverlustes, der nicht auf Diurese beruht und mit einer schlechten Prognose einhergeht. Und es hat sich eine positive Interaktion zwischen der Therapie mit Bisoprolol und einem Statin gezeigt: Patienten mit beiden Therapien hatten in der Studie mit 1,7 Prozent die niedrigste Sterberate.

Eine Frage bleibt: Was ist die beste initiale Therapie bei Herzinsuffizienz? Aus historischen Gründen wird oft mit ACE-Hemmern eingestiegen, und dann erst kommt der Betablocker hinzu. Ob es umgekehrt besser ist, wird man im September bei der Tagung der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie erfahren. Dann werden Ergebnisse der CIBIS III-Studie vorgestellt, in der dies untersucht wird. (Rö)

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