Ärzte Zeitung, 09.05.2011

"Valve in Valve": Neue Strategie bei Herzklappendefekt

MANNHEIM (MUC/spa) Die "Klappe in der Klappe" per Katheter ist für inoperable Patienten mit degenerativ bedingter Fehlfunktion einer Aortenklappenbioprothese eine mögliche Alternative zur Re-Operation.

Erste Daten eines deutschen Registers, die Professor Ralf Zahn, Ludwigshafen, beim DGK-Kongress vorgestellt hat, machen hier Hoffnung. Insgesamt 29 Patienten mit defekter Klappenbioprothese wurden mit dieser "Valve-in-Valve-Technik" behandelt.

Bei fast allen Patienten (97 Prozent) funktionierte die per Katheter in die defekte Klappe eingesetzte neue Klappe anschließend einwandfrei und erreichte eine ähnliche Erfolgsrate wie bei Patienten ohne vorherigen Aortenklappenersatz. Auch die Mortalitäts- und die Hospitalisierungsrate waren in beiden Gruppen (Durchschnittsalter etwa 80 Jahre) gleich.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »