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Personalisierte Medizin hilft bei Herzinsuffizienz

BERLIN (eb). Etwa 1,3 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Herzinsuffizienz. Mehr als zwei Prozent der über 65-Jährigen sind davon betroffen. Da die Bevölkerung hierzulande immer älter wird, wächst die Zahl der Betroffenen.

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Wie sich schwerwiegende Ursachen wie etwa ein Herzinfarkt und Komplikationen wie Schlaganfälle vermeiden lassen und wie die personalisierte Medizin dabei künftig helfen könnte, diskutieren Experten der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) am Donnerstag in Berlin.

Trotz neuester Diagnostik und Therapien sterben auch heute noch viele Menschen an den Folgen einer Herzinsuffizienz.

"Die Tatsache, dass zum Beispiel genetische Veränderungen zwischen Männern und Frauen vorliegen, oder genetische Veränderungen im Alter auftreten, wird heute bei der Therapie der Herzinsuffizienz nicht spezifisch ins Kalkül gezogen", wird Professor Heinz-Peter Schultheiss, Ärztlicher Leiter des Centrum für Herz-, Kreislauf- und Gefäßmedizin und Direktor der Medizinischen Klinik II - Kardiologie und Pulmologie am Campus Benjamin Franklin, Charité Universitätsmedizin, Berlin in einer Mitteilung der DGIM zitiert.

Hinzu komme eine Vielzahl von Begleiterkrankungen wie Diabetes Typ 1 und 2, Bluthochdruck, Übergewicht, Entzündungen und Infektionen, die den Verlauf der Erkrankung erheblich beeinflussen. Diese Besonderheiten müssen individuell berücksichtigt werden, so Schultheiss.

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