Ärzte Zeitung, 05.03.2012

Gen gegen Herzschwäche: Therapie kommt voran

HANNOVER (eb). Eine Entdeckung verbessert die Chance, dass eine Gentherapie, die derzeit gegen Herzschwäche klinisch geprüft wird, in den nächsten fünf Jahren mehr Einsatzmöglichkeiten findet.

Dabei wird den Patienten das Gen SERCA2a gespritzt. Es gelangt in die Herzzellen und normalisiert dort den Kalziumspiegel, der bei Herzschwäche gestört ist.

Den Mechanismus der Kalzium-Regulation steuern bestimmte kurze Ribonukleinsäureketten: die mikroRNA. Herausgefunden haben das Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover mit isolierten Ratten-Herzzellen (Eur Heart J 2012; online 23. Februar).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

QuaMaDi wird fortgesetzt

Aufatmen im Norden: KV und Kassen haben sich auf den Fortbestand des Brustkrebsfrüherkennungsprogramm QuaMaDi geeinigt. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »