Ärzte Zeitung, 28.04.2009

Depressive mit einem Defi sterben früher

Depressionen erhöhen bei Herz-Patienten das Sterberisiko. Das hat jetzt erneut eine Studie bei Herz-Patienten mit einem implantierten Defibrillator bestätigt. Über die LICAD-Studie haben Wissenschaftler vom Deutschen Herzzentrum München beim Kardiologie-Kongress in Mannheim berichtet.

Die Forscher hatten die Daten über mehr als sechs Jahre von insgesamt 236 Patienten ausgewertet, denen ein ICD implantiert worden war. 21 Prozent von ihnen hatten Depressionen. Bei ihnen gab es 80 Todesfälle pro 1000 Patientenjahre. Unter den Patienten ohne Depressionen waren es nur 45 Todesfälle pro 1000 Patientenjahre. (Rö)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromissvorschlag wieder zurückgezogen

Kaum verkündet, ist der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Die genauen Gründe sind unklar. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »