Ärzte Zeitung, 28.03.2011

Zellen von Patientin mit QT-Syndrom verjüngt

HAIFA (ple). Forschern gelingt es, bei immer mehr Krankheiten patientenspezifische induzierte pluripotente Stammzellen (iPS) herzustellen. Solche verjüngten Zellen ähneln embryonalen Stammzellen sehr und könnten eines Tages für die Züchtung von Ersatzgewebe genutzt werden.

Jetzt haben es israelische Forscher geschafft, solche iPS-Zellen von einer 28-jährigen Frau mit einem verlängerten QT-Intervall herzustellen (Nature 2011; 471: 225). Die Forscher entnahmen der Patientin Hautfibroblasten und verwandelten sie in vitro in Kardiomyozyten. Solche Zellen erleichtern die Erforschung des Long-QT-Syndroms.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Werden europäische Männer immer unfruchtbarer?

Männern haben immer weniger Spermien. Direkte Rückschlüsse auf Fruchtbarkeit erlaubt das nicht – es könnte aber nur die Spitze eines Eisbergs gesundheitlicher Probleme sein. mehr »

Psychotherapie soll künftig Unifach werden

Ein einheitliches Berufsbild, Studium an der Uni. Die Psychotherapeutenausbildung steht vor umwälzenden Veränderungen. Kritiker vermissen beim Entwurf aber Konkretes zum Thema Weiterbildung. mehr »

Ist die menschliche Entwicklung am Ende?

Über Hunderttausende von Jahren ist der Mensch zu dem geworden, was er heute ist. Und nun? Ein Grimme-Preisträger fragt sich, ob Unsterblichkeit erstrebenswert ist und wohin uns die Evolution führen wird - oder kann der Mensch sie austricksen? mehr »