Ärzte Zeitung, 19.02.2014

Vorhofflimmern

Erfolg der Ablation besser abschätzbar

SALT LAKE CITY. Die Erfolgschancen einer Katheterablation bei Patienten mit Vorhofflimmern lassen sich vor dem Eingriff jetzt offenbar verlässlicher abschätzen.

Möglich macht dies ein spezielles MR-Bildgebungsverfahren (DE-MRI: Delayed enhancement magnetic resonance imaging), Mithilfe dieser Methode kann der Schweregrad von fibrotischen Gewebeveränderungen in den Herzvorhöfen gut beurteilt werden.

Wie Ergebnisse der jüngst publizierten DECAAF-Studie belegen, beeinflussen das Ausmaß der Fibrose vor der Katheterablation und die verbliebene Fibrose nach dem Eingriff wesentlich das Risiko für ein neuerliches Auftreten von Vorhofflimmern (JAMA 2014; 311: 498).

Bei Patienten, die vor der Ablation eine Fibrose im Stadium 1 aufwiesen - bei ihnen waren weniger als 10 Prozent des Vorhofgewebes von Fibrose befallen - lag die Rezidivrate nach 475 Tagen bei nur 15,3 Prozent. Bei Patienten mit deutlich ausgeprägterer atrialer Fibrose im Stadium 4 betrug sie dagegen 69,4 Prozent. (ob)

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