Direkt zum Inhaltsbereich

Bald beginnt Studie zu Versorgung bei pAVK-Patienten

ESSEN (eb). Voraussichtlich Ende Januar beginnt die Pilotphase einer deutschlandweiten Studie, in der die Versorgungssituation von Patienten mit Verdacht auf periphere arterielle Verschlußkrankheit analysiert werden soll. Dazu werden Praktiker, Allgemeinmediziner und hausärztlich tätige Internisten zur Diagnostik, Therapie und Prophylaxe bei diesen Patienten befragt.

Veröffentlicht:

Geleitet wird die PACE-PAD-Studie von Professor Jürgen Wasem, der den Lehrstuhl für Medizinmanagement an der Universität Duisburg-Essen innehat. Das Akronym steht für PAtient Care Evaluation - Peripheral Arterial Disease. Es sollen die Daten von 50 000 Patienten mit peripherer arterieller Verschlußkrankheit (pAVK) erhoben werden, die von Hausärzten betreut werden, wie es in einer Mitteilung des Lehrstuhls heißt.

Ziel ist, 10 000 Ärzte - hausärztlich tätige Internisten, Allgemeinärzte und Praktiker - als Studienärzte zu gewinnen. Zudem sollen Informationen zur Compliance und zur Einstellung der Patienten ihrer Erkrankung gegenüber gewonnen werden.

Hintergrund: Die pAVK ist als Risikomarker für lokale sowie kardio- und zerebrovaskuläre Komplikationen von besonderer Bedeutung. In der Regel sterben die Patienten nicht aufgrund der lokalen Veränderungen, sondern an den Folgen eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls.

Der Essener Lehrstuhl befaßt sich mit Fragen des Managements, der Steuerung und der Finanzierung des Gesundheitssystems.

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Mehr als nur Laufen

Gehtraining bei pAVK: Wie Hausärzte unterstützen können

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Da bewegt sich was – Periphere Durchblutungsstörungen und innovative Stents

© [M] Springer Medizin Verlag GmbH | privat | privat

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Da bewegt sich was – Periphere Durchblutungsstörungen und innovative Stents

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Abbott GmbH, Wiesbaden
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Arbeitserleichterung

So schenkt KI Ärztinnen und Ärzten mehr Zeit für Patienten

Daten aus Japan

Extreme Hitze scheint Demenz zu beschleunigen

Jetzt abonnieren

Unsere Newsletter in der Übersicht

Lesetipps
Ein alter Patient sitzt einer jüngeren Ärztin gegenüber.

© Ben / stock.adobe.com / generated AI

Prävalenz-Vergleich der Kreise

Auffällig hoher Anteil an multimorbiden Menschen in Ostdeutschland