Ärzte Zeitung, 08.11.2004

Wirksamkeit von L-Arginin bei AVK wird jetzt geprüft

Aminosäure erweitert Blutgefäße / Teilnehmer gesucht

HANNOVER (ddp). An der Medizinische Hochschule Hannover (MHH) wird jetzt in einer klinischen Studie geprüft, ob die Aminosäure L-Arginin die Beschwerden bei Patienten mit arterieller Verschlußkrankheit (AVK) lindert. In Labortest hatte sich zuvor ergeben, daß die Aminosäure die Blutgefäße erweitert.

Für die Studie sollen Patienten, die 40 Jahre und älter sind, über drei Monate behandelt werden. "Die Hälfte der Patienten nimmt täglich 12 Gramm L-Arginin zu sich, die andere Hälfte bekommt Placebo", so Dr. Jessica Lachmuth von der MHH.

L-Arginin ist unter anderem in Hülsenfrüchten, Sojabohnen und Nüssen enthalten. Für die Studie wurde eine Tablette entwickelt, die die Aminosäure in konzentrierter Form enthält.

Patienten, die an der Studie teilnehmen wollen, können sich wochentags zwischen 9 Uhr und 16 Uhr bei der MHH unter Tel: 05 11 / 5 32 27 24 melden.

Topics
Schlagworte
PAVK (168)
Organisationen
AVK (45)
MHH (702)
Krankheiten
PAVK (237)
Wirkstoffe
Arginin (42)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »