Direkt zum Inhaltsbereich

Immer noch werden zu viele Beine amputiert

BERLIN (dpa). Die Hälfte der jährlich etwa 20 000 Beinamputationen in Deutschland könnte nach Expertenansicht mit einer rechtzeitigen Gefäßoperation vermieden werden. Viel zu oft werde gar nicht erst versucht, Durchblutungsstörungen mit einem Bypass oder Rekanalisation betroffener Gefäße zu beheben.

Veröffentlicht:

Darauf verwies der Sekretär der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie, Professor Herbert Imig, im Vorfeld einer Tagung der Gesellschaft in Berlin. Eine Ursache für viele unnötige Beinamputationen sei Unwissenheit bei Ärzten und Betroffenen.

Erste Symptome von Durchblutungsstörungen wie Schmerzen in den Beinen würden oft nicht als Zeichen einer arteriellen Verschlußkrankheit erkannt, sagte Imig. Ziel müsse sein, Durchblutungsstörungen früher zu erkennen und die Patienten entsprechend zu behandeln. "Je nach Schwere und Ort der Störung kann eine Operation das Bein bei 20 bis 80 Prozent der Patienten zumindest für einige Jahre retten", sagte Imig.

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Da bewegt sich was – Periphere Durchblutungsstörungen und innovative Stents

© [M] Springer Medizin Verlag GmbH | privat | privat

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Da bewegt sich was – Periphere Durchblutungsstörungen und innovative Stents

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Abbott GmbH, Wiesbaden
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Vielfalt der Musikermedizin

Ihr Patient ist Musiker? Was dann relevant werden könnte

Lesetipps
Patient vor der CT-Untersuchung der Lunge.

© jovannig / stock.adobe.com

Telemedizin für Prävention

Lungenkrebs-Screening: Das Münsterland zeigt, wie es funktionieren kann

Frau sitzt nachts auf ihrem Bett und schaut ins Licht ihrer Nachttischlampe.

© stokkete / stock.adobe.com

Von unten nach oben

Stufenschema bei Insomnie: So bei Schlafstörungen therapieren