Ärzte Zeitung, 23.04.2008

Mehr pAVK bei wenig Vitamin D

ATLANTA (ple). Niedrige Vitamin-D-Spiegel im Blut sind offenbar mit einer erhöhten Prävalenz der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) assoziiert.

Das geht aus einer US-Studie hervor, an der fast 5000 Erwachsene teilnahmen und die bei einer Tagung der American Heart Association in Atlanta vorgestellt wurde.

Hatten die Teilnehmer mehr als 29,2 ng/ml des Vitamins im Blut, betrug der Anteil der Patienten mit Verschlusskrankheit 3,7 Prozent. Lag der Vitamin-D-Gehalt nur bei knapp 18 ng/ ml, betrug die Prävalenz der Verschlusskrankheit dagegen über acht Prozent. Pro 10 ng/ml weniger Vitamin D steigt die Prävalenz um knapp 30 Prozent, wie Dr. Michal Melamed aus New York berichtete.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »