Ärzte Zeitung, 02.02.2009

Bei Schlaganfall unkonventionelle Studien erwartet

Hilft Patienten mit Schlaganfall die elektrische Stimulation der Schädelbasis? Ist eine Rundumbestrahlung des Kopfs mit Laserlicht sinnvoll? Mit neuen Methoden wollen Forscher die Prognose nach Schlaganfall verbessern. Am weitesten sei man bei der Bestrahlung des Gehirns mit Nah-Infrarotlaser, hat Professor Dietmar Schneider von der Neurologischen Klinik Leipzig berichtet.

Der Nah-Infrarotlaser ist für Patienten mit ischämischem Schlaganfall gedacht, die zeitlich nicht mehr für eine Lysetherapie infrage kommen. Der Kopf wird vollständig rasiert. Die Patienten erhielten eine Art Badekappe mit 20 Löchern, durch die das Laserlicht (Wellenlänge: 808 nm) auf den Kopf gestrahlt werde, so Schneider. (gvg)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »