Ärzte Zeitung, 25.01.2010

Körperfett treibt das Apoplexie-Risiko hoch

MINNEAPOLIS (Rö). Egal, wie das Übergewicht gemessen wird, es ist immer ein signifikanter Risikofaktor für einen ischämischen Schlaganfall, hat jetzt eine große Studie ergeben. Körper-Massen-Index (BMI), Bauchumfang und Verhältnis von Bauch zu Hüftumfang stehen sich in Nichts nach bei der Beurteilung des Schlaganfall-Risikos.

Dieses Risiko steigt steil. Beim Bauchumfang etwa beträgt es in der niedrigsten Quintile 1,1 pro Tausend Personenjahre und steigt in der höchsten Quintile auf 8,2. Das berichtet Dr. Hiroshi Yatsuya von der Universität von Minnesota in Minneapolis über die Ergebnisse der ARIC-Studie mit 13 000 Teilnehmern (Stroke, online).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »