Donnerstag, 24. Mai 2012
Ärzte Zeitung, 16.02.2010

Konsum von Schokolade schützt auch das Gehirn

Konsum von Schokolade schützt auch das Gehirn

Lecker und gesund: dunkle Schokolade. © unpict / fotolia.com

HAMILTON (Rö). Neue gute Nachrichten für Liebhaber von Schokolade: Eine systematische Datenanalyse kanadischer Wissenschaftler lässt schließen, dass ein höherer Schokolade-Verbrauch mit einem verringerten Risiko für nichttödliche und tödliche Schlaganfälle einhergeht.

Die Ergebnisse zweier prospektiver Kohortenstudien etwa hätten gezeigt, dass die Schlaganfallrate bei den Menschen um 22 Prozent niedriger lag, die einmal täglich Schokolade aßen, berichtet Dr. Sarah Sahib von der McMaster Universität in Hamilton im kanadischen Bundesstaat Ontario in einer Mitteilung.

Bei einem wöchentlichen Verbrauch von 50 Gramm Schokolade war das Schlaganfall-Risiko sogar um 46 Prozent verringert. Ursache sind die in Schokolade enthaltenen Flavonoide. Bereits früher hatte sich gezeigt, dass Schokolade das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen vermindert.

| Share

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Kabinett schickt Patientenrechte auf die Reise

Die Bundesregierung hat das Patientenrechtegesetz auf den Weg gebracht. Während sich die Minister feiern, kommt Kritik von den Patientenvertretern. Ärzte können jedoch aufatmen. mehr »

Spahn und Lauterbach: Wettstreit um Gunst der Ärzte

Kräftemessen auf dem Ärztetag: Die führenden Gesundheitspolitiker Spahn und Lauterbach haben für ihre Konzepte zur Zukunft der Krankenversicherung geworben - die Reaktionen fielen unterschiedlich aus. Im Video-Interview erklärt Spahn, warum Politik manchmal unpopulär sein muss. mehr »

Organspende-Reform samt Daten-Skandal?

Still und leise wurde in der Organspende-Reform die Forschungsklausel aufgebohrt. Damit könnten persönliche Daten von Spendern und Empfängern an die Pharmaindustrie gelangen - und dass ohne Zustimmung der Betroffenen. Für die Opposition ein handfester Skandal. mehr »