Ärzte Zeitung, 04.03.2010

Zu viel Fett in der Nahrung ist schlecht fürs Hirn

SAN ANTONIO (Rö). Eine an Fett, besonders an Transfetten reiche Ernährung steigert das Risiko für einen ischämischen Schlaganfall. Das hat eine neue Studie mit Frauen in der Menopause bestätigt.

In dieser Studie hatten jene älteren Frauen, die den höchsten Anteil an Gesamtfett zu sich genommen hatten, eine 40 Prozent höhere Inzidenz von ischämischem Schlaganfall als die Frauen, die den niedrigsten Fettanteil in ihrer Ernährung hatten. Bei der Betrachtung der Transfette allein war die Schlaganfall-Inzidenz in der Gruppe mit dem höchsten Konsum um 30 Prozent erhöht.

Die entsprechenden Daten hat Dr. Sirin Yaemsiri von der Universität von Nord-Carolina in Chapel Hill jetzt bei einer Tagung der Amerikanischen Schlaganfall-Gesellschaft in San Antonio im US-Staat Texas vorgestellt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »