Ärzte Zeitung, 11.04.2011

IQWiG: Dipyridamol plus ASS bietet keine Vorteile

KÖLN (ob). Das IQWiG hat seinen Abschlussbericht zum Nutzen der Sekundärprävention mit Dipyridamol plus ASS nach Schlaganfall oder TIA veröffentlicht. Das Ergebnis entspricht der schon im Vorbericht geäußerten Bewertung.

So sieht das Institut für die Kombitherapie gegenüber einer Monotherapie mit ASS oder Clopidogrel keine Vorteile in Form von weniger Folgekomplikationen oder einer geringeren Rate erneuter Schlaganfälle.

Es gebe aber Belege für eine höhere Inzidenz von schweren Blutungen unter der Kombitherapie Dipyridamol/ASS.

www.iqwig.de

Topics
Schlagworte
Schlaganfall (1307)
Organisationen
IQWiG (1122)
Krankheiten
Schlaganfall (2924)
Wirkstoffe
Clopidogrel (409)
Dipyridamol (42)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »