Ärzte Zeitung, 29.06.2010

Kurzfristige Hörschäden mit MP3-Player

NEU-ISENBURG (eis). Schon wenige Stunden Musikkonsum mit einem MP3-Player kann das Gehör deutlich beeinträchtigen, berichten belgische Forscher. Sie haben 21 Testpersonen sechsmal im Abstand von zwei Tagen je eine Stunde Popmusik mit einem iPod Nano hören lassen, und zwar mit Ohrstöpseln oder Kopfhörern (Arch Ortolaryngol Head Neck Surg 2010; 136: 538).

Viermal hörten die Probanden bei 50 bis 75 Prozent der möglichen Lautstärke und zweimal bei 90 bis 100 Prozent (insgesamt 77 bis 103 Dezibel). Direkt nach dem Testhören wurde ein Sensibilitätsverlust von 1,12 Dezibel bei einer Frequenz von 0,25 khz und von 1,17 Dezibel bei 8 khz bestimmt. Otoakustische Messungen ergaben zudem Hinweise auf geschädigte Haarzellen. Die Forscher betonen, dass bei Lautstärken über 75 Dezibel ein Risiko für dauerhaften Gehörverlust besteht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »