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Schwerhörige haben schlechteren Tastsinn

BERLIN (dpa). Menschen mit Hörproblemen haben laut einer Studie oft auch einen schlechteren Tastsinn.

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"Hör- und Tastsinn haben eine gemeinsame genetische Basis", sagte Forschungsgruppenleiter Gary Lewin vom Berliner Max-Delbrück Centrum für Molekulare Medizin.

Er und sein Forscherteam haben eine Genveränderung identifiziert, die beide Sinne beeinflusst. Er könne sich vorstellen, dass man künftig Hautcremes entwickeln kann, die den Tastsinn verbessern, sagte Lewin.

In den vergangenen Jahren seien beim Menschen 70 Gene gefunden worden, die bei Mutationen Schwerhörigkeit auslösen können.

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