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Mit Antioxidantien mehr Chancen bei Unfruchtbarkeit

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NEU-ISENBURG (ikr). Bei Paaren, die sich einer Infertilitätsbehandlung unterziehen, erhöhen sich die Chancen auf ein Kind um das Vierfache, wenn der männliche Partner Antioxidantien supplementiert. Das hat eine Cochrane-Analyse von 34 randomisierten Studien mit 2876 Paaren ergeben (Cochrane Database Sys Rev 2011; 1: CD007411).

 Sie nahmen aufgrund von männlicher Infertilität oder unerklärlicher Subfertilität an einem IvF-Programm teil. Die männlichen Partner nahmen Antioxiantien - vor allem Vitamin E, Vitamin C, Folsäure und Zink - Placebo oder gar nichts ein.

Bei den Paaren mit Antioxidantien-Supplementation war die Schwangerschaftsrate 4,2-fach höher als bei den anderen Paaren. Diese Daten basieren auf 96 Schwangerschaften bei 964 Paaren in 15 Studien. Bei drei dieser Studien wurde auch die Rate der Lebendgeburten ermittelt.

Sie war in der Gruppe der Paare mit Antioxidantien-Supplementation 4,9-fach höher als bei den anderen Paaren. Nach den Berechnungen der Forscher kommt es demnach mit Antioxidatien bei 90 von 1000 Paaren zu einer Lebendgeburt, aber nur bei 20 von 1000 Paaren ohne diese Maßnahme.

Auch die Spermienmotilität und die Spermienkonzentration waren mit Antioxidantien-Supplementation innerhalb von drei Monaten im Mittel wesentlich höher als ohne diese Mittel. Die Studienteilnehmer hatten Einzel- oder Mischpräparate in verschiedenen Dosierungen eingenommen.

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