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Präeklampsie: Test enthüllt Risiko für baldige Entbindung

BERLIN (eb). Ein Bluttest kann bei Schwangeren mit Präeklampsie erkennen, ob ein hohes Risiko für eine baldige Entbindung besteht. Das teilt die Charité in Berlin mit.

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Der Test wurde in einer Studie gemeinsam mit der Universitätsfrauenklinik Leipzig und fünf weiteren europäischen Studienzentren klinisch erprobt.

Die in der Plazenta produzierten und im Blut zirkulierenden Proteine, lösliche fms-like Tyrosinkinase 1 (sFlt-1) und plazentärer Wachstumsfaktor (PlGF), sind wichtig für die Entstehung der Präeklampsie.

Sie können im Klinikalltag eingesetzt werden, um eine präzise Diagnose zu erleichtern. Das Team um Dr. Stefan Verlohren untersuchte 630 Schwangere.

Test ermöglicht Kurzzeitprognose

Davon hatten 388 Frauen eine unauffällige Schwangerschaft und 164 eine Präeklampsie (American Journal of Obstetrics & Gynecology 2011; online 1. August). Näher untersucht wurde die verbleibende Schwangerschaftsdauer der Präeklampsie-Patientinnen.

Hatten sFIt-1 und PIGF einen bestimmten Wert überschritten, war auch die verbleibende Schwangerschaftsdauer signifikant verkürzt. Besonders hohe Werte fanden sich bei Frauen, die im Durchschnitt innerhalb von 48 Stunden entbunden wurden.

"Mit dem Test können wir den Schweregrad einer Präeklampsie besser einschätzen und in bestimmten Fällen eine Kurzzeitprognose über den weiteren Verlauf der Erkrankung geben", so die Forscher.

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