Ärzte Zeitung, 28.10.2011

Folsäure beugt Sprachstörungen vor

NEU-ISENBURG (eb). Der Schutzeffekt von perikonzeptionell eingenommener Folsäure auf die neurologische Entwicklung des Kindes scheint sich bis ins Kleinkindalter zu erstrecken.

Mütter, die in der Frühschwangerschaft regelmäßig Folsäure schluckten, senkten damit das Risiko einer schweren Sprachentwicklungsstörung bei ihrem Sprössling (JAMA 2011; 306: 1566-1573).

In die prospektive Kohortenstudie aufgenomen waren 38.954 Kinder. Davon waren 204 im Alter von drei Jahren schwer sprachgestört.

Die Mütter waren in der 17. SSW nach der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln befragt worden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »