Ärzte Zeitung, 16.04.2015

Studie

Ernährung regelt Aktivität von Zeitgeber-Genen

POTSDAM. Die Ernährungsweise beeinflusst einer Studie zufolge erheblich die innere Uhr. 29 Teilnehmen -meist ein- oder zweieiige Zwillinge - hielten sechs Wochen eine kohlenhydratreiche Diät ein, dann wurde auf eine fettreiche Ernährung umgestellt.

Bereits nach einer Woche änderte sich der tägliche Rhythmus der Cortisol-Ausschüttung sowie das Aktivitätsmuster von Genen, die den Stoffwechsel und die innere Uhr steuern (JCEM 2015, online 30. März).

Ebenso änderte sich das Aktivitätsmuster von Genen für Entzündungen. Besonders bei eineiigen Zwillingen ähnelten sich die Aktivitätsmuster so, dass man von einer erblichen Komponente ausgehen könne, teilt das Deutsche Institut für Ernährungsforschung mit. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »