Ärzte Zeitung, 27.03.2011

Nach Menopause Anämie durch Eisenmangel

NEU-ISENBURG (ikr). Ungünstige Ernährung kann bei Frauen in der Postmenopause zur Anämie führen. Das hat die Analyse der Krankendaten von 72.833 Frauen aus der WHI-Studie ergeben (Journal of the American Dietetic Association 2011; 111: April-Ausgabe).

Demnach ist bei Frauen, die einen Mangel an mehr als einem Nährstoff aufweisen, das Risiko für eine persistierende Anämie um 21 Prozent und bei einem Mangel von drei verschiedenen Nährstoffarten um 44 Prozent erhöht.

So war bei Frauen mit unzureichender Zufuhr von Eisen, Vitamin B12 oder Folat über die Nahrung die Anämierate um 21 Prozent erhöht, berichten die Forscher.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »