Ärzte Zeitung, 10.07.2011

Frühe Menopause bei Raucherinnen und geringem Sozialstatus

GRIMBERGEN (hub). Zwei Risikofaktoren für die frühe Menopause nennt die europäische Gesellschaft für Reproduktion und Embryologie: geringer Sozialstatus und Rauchen.

Das hat nach Angaben der Gesellschaft eine Auswertung der Daten von 5000 Frauen einer Geburtskohorte aus Großbritannien ergeben.

Die meisten Frauen waren 50 Jahre alt. 370 (7,4 Prozent) von ihnen hatten eine spontane oder medizinisch induzierte verfrühte Menopause.

Die Konsequenzen: Die Betroffenen berichteten doppelt so häufig von einer geringen Lebensqualität - die so jener von Rheumatikern oder Diabetikern entspricht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »