Ärzte Zeitung, 14.04.2009

Eine Woche im Zeichen der Schilddrüse

Aktion vom 20. bis zum 24. April  / Viele Angebote für Arztpraxen und Apotheken

NEU-ISENBURG (ars). Vom 20. bis zum 24. April ist wieder Schilddrüsenwoche - bereits zum vierten Mal. Bundesweit engagieren sich mehrere tausend Ärzte und Apotheker für die Früherkennung von Schilddrüsenvergrößerungen.

Organisiert wird die Präventionsmaßnahme von der Schilddrüseninitiative Papillon. Während der Aktionswoche wollen die niedergelassenen Kollegen verstärkt die Schilddrüse ihrer Patienten abtasten. In den vergangenen Jahren haben insgesamt 25 000 Arztpraxen bei der Aktion mitgemacht, wie das Unternehmen Sanofi-Aventis mitteilt.

Jeder dritte Erwachsene in Deutschland habe eine Schilddrüsenvergrößerung. Da eine Struma nicht mit eindeutigen Symptomen einhergeht, bleibt die Veränderung oft unbemerkt, und oft ist dann eine Operation unumgänglich. Bei jährlich rund 120 000 Menschen in Deutschland ist das der Fall. Die beste Methode, solche Folgen zu vermeiden, sei eine frühe Diagnose und eine anschließende Therapie mit L-Thyroxin und Jod.

Partner der Aktion sind unter anderen die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie, die Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin und das Forum Schilddrüse. Die "Ärzte Zeitung" ist einer der Medienpartner. Vom 20. bis zum 24. April findet täglich von 16 bis 18 Uhr eine kostenlose Arztsprechstunde unter der Telefonnummer 069 / 63 80 37 27 statt. Außerdem gibt es im Internet kostenloses Informationsmaterial zu Schilddrüsenerkrankungen.

www.schilddrüse.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »