Ärzte Zeitung, 20.10.2006

Geringer Effekt von Hormon-Therapie bei Anti-Ageing

ROCHESTER (mut). Therapien mit Testosteron und Dehydro-Epiandrosteron (DHEA) hatten in einer US-Studie nur geringe Anti-Ageing-Effekte.

In der Studie erhielten 87 ältere Männer mit niedrigen DHEA- und Testosteron-Spiegeln zwei Jahre lang entweder DHEA (75 mg/Tag), Testosteron (5 mg/Tag) oder Placebo. 57 ältere Frauen mit niedrigen DHEA-Spiegeln erhielten DHEA oder Placebo.

Die Ergebnisse: Zwischen den Gruppen gab es keine signifikanten Unterschiede bei der körperlichen Leistungsfähigkeit und der Lebensqualität. Geringe Unterschiede gab es bei der Knochendichte.

Sie war am Oberschenkelhals bei Männern, nicht aber bei Frauen, mit DHEA um zwei Prozent und mit Testosteron um drei Prozent größer als mit Placebo. Bei Frauen, nicht aber bei Männern, erhöhte sich die Dichte des distalen Radius um zwei Prozent.

Die fettfreie Körpermasse nahm mit Testosteron bei Männern leicht zu, mit DHEA dagegen leicht ab (NEJM 355, 2006, 1647).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »