Ärzte Zeitung, 24.03.2004

HIV-Diagnosen - Leichter Anstieg bei Homosexuellen

BERLIN (dpa). Bei homosexuellen Männern sind 2003 in Deutschland wieder mehr Infektionen mit HIV festgestellt worden.

Die Zahl der HIV-Erstdiagnosen stieg in dieser Gruppe im Jahr 2003 auf 704 im Vergleich zu 687 im Jahr 2002 und 553 im Jahr 2001. Das sind aktuelle Zahlen aus dem HIV/Aids-Bericht des Robert-Koch-Instituts, der heute in Berlin vorgestellt wird. Homosexuelle Männer stellen mit 41,4 Prozent die größte Gruppe bei den HIV-Erstdiagnosen.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 1700 HIV-Erstdiagnosen gemeldet, im Jahr 2002 waren es 1716, im Jahr 2001 waren es 1470.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »