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Vitaminversorgung bremst HIV

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BOSTON (Rö). Bei einer guten Vitaminversorgung durch Tabletten verzögert sich der Ausbruch von Aids bei HIV-Infizierten, hat eine Studie mit Frauen in Tansania ergeben (NEJM 351, 2004, 23).

Die Vitaminversorgung ist damit eine kostengünstige Therapie, bevor mit der antiretroviralen Behandlung begonnen wird oder werden kann. Wie Dr. Wafaie Fawzi von der Harvard Medidical School in Boston im US-Staat Massachusetts berichtet, wurden in eine Studie 538 schwangere Frauen aufgenommen.

271 von ihnen erhielten Multivitamin-Tabletten, 267 entsprechende Placebos. Primärer Studienendpunkt war der Ausbruch von Aids oder der Tod. Den Studienendpunkt erreichten nach zwei Jahren 31 Prozent aus der Placebo-Gruppe, jedoch nur 25 Prozent der Frauen, die die Vitamintabletten erhalten hatten.

Die weiter stark zunehmende Ausbreitung von HIV ist Thema der Welt-Aids-Konferenz, die am Samstag in Bangkok beginnt.

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