Ärzte Zeitung, 15.07.2004

Immer mehr Frauen infiziert

Jeder zweite HIV-positive Mensch ist weiblich

BANGKOK (dpa). Die zunehmende Zahl HIV-infizierter Frauen hat unabsehbare Folgen für die ganze Gesellschaft. Der weltweite Anteil infizierter Frauen ist von 35 Prozent im Jahr 1985 auf 48 Prozent Ende 2003 gestiegen, so die Vereinten Nationen in Bangkok. Ein Ende dieses Trends sei nicht abzusehen.

In der Gruppe der 15- bis 24jährigen Infizierten machten Frauen 60 Prozent aus. Besonders schlimm sei die Situation im Süden Afrikas: Dort leben 77 Prozent aller HIV-positiven Frauen.

In Westeuropa gibt es einen vollständig anderen Trend: Hier sind 150 000 Frauen und 450 000 Männer mit HIV infiziert.

Lesen Sie dazu auch:
Ohne Innovationen keine effektive Aids-Therapie

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »