Ärzte Zeitung, 14.09.2006

Aggressives HIV bei drei weiteren Homosexuellen

NEW YORK (ple). Ärzte und Wissenschaftler in New York haben inzwischen bei drei weiteren HIV-Infizierten multiresistente Aids-Erreger entdeckt, die genetisch jenem Virus sehr ähnlich sind, das vor fast zwei Jahren bei einem Homosexuellen nachgewiesen wurde.

Die Krankengeschichte des Mannes hatte Aufsehen erregt, weil er unerwartet innerhalb weniger Monate an Aids erkrankt war und wegen seiner Promiskuität eine rasche Verbreitung des aggressiven Virus befürchtet worden war.

Wie die US-Centers for Disease Control and Prevention berichten, stimmen die Viren der vier HIV-Infizierten im Gen "pol" zu mehr als 95 Prozent überein (MMWR 55, 2006, 1226).

Veränderungen in dem Gen sind Ursache für Resistenzen gegen die meisten antiretroviralen Mittel bei den Männern. Nachforschungen der Ärzte lassen vermuten, daß die vier Männer sich gegenseitig infiziert hatten, weil sie angaben, bei den gleichen Treffen sexuell aktiv gewesen zu sein.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar:
Vor der HIV-Therapie steht der Resistenztest

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »