AIDS/HIV

Sammeln Sie CME-Punkte - 30 Tage kostenlos mit e.Med
Modul: HIV-Infektion – Test und Behandlung

Weitere Module zu anderen Themen auf der Startseite unserer Sommerakademie
Ärzte Zeitung, 18.09.2006

Mehr depressive HIV-Infizierte

MÜNSTER (dpa). Die Zahl der HIV-Infizierten mit Depressionen nimmt nach Einschätzung von Experten zu. Gründe seien, daß die Patienten aufgrund der guten Therapien und längeren Lebenszeiten heute viel länger als früher den Problemen ihres sozialen Umfeldes ausgesetzt seien, aber auch die mit den längeren Therapiezeiten verknüpften Nebenwirkungen, sagte Professor Ingo Husstedt von der Uniklinik Münster beim "Münsteraner Tag der HIV-Infektion 2006". Genaue Zahlen nannte er nicht.

Etwa 30 Prozent der HIV-Infizierten hätten zudem Demenz-Symptome wie Vergeßlichkeit, was auch zu Depressionen führe. "Die Gefahr besteht, daß diese Menschen ihre Therapie abbrechen und dadurch ihre Lebenszeit erheblich verkürzen".

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »