AIDS/HIV

Sammeln Sie CME-Punkte - 30 Tage kostenlos mit e.Med
Modul: HIV-Infektion – Test und Behandlung

Weitere Module zu anderen Themen auf der Startseite unserer Sommerakademie
Ärzte Zeitung, 11.06.2007

G8 versprechen Milliardenhilfe

44 Milliarden Euro für Kampf gegen Aids, Malaria und Tuberkulose

BERLIN/HEILIGENDAMM (ble). Die G-8-Staaten haben sich zum Abschluss des Gipfels in Heiligendamm auf zusätzliche Hilfen für Afrika bei der Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria geeinigt.

In den kommenden Jahren wollen die sieben reichsten Industrieländer und Russland den Ländern Afrikas 60 Milliarden Dollar, umgerechnet 44 Milliarden Euro, zur Verfügung stellen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach auf der Abschlusspressekonferenz von einer "zusätzlichen Kraftanstrengung" der G8. Allerdings mahnte die Kanzlerin die Verantwortung der afrikanischen Staaten bei der Bekämpfung der Infektionskrankheiten an. "Ich glaube, wir können sagen, dass es ein erfolgreicher G-8-Gipfel war", zog sie insgesamt eine positive Bilanz.

Hilfsorganisationen kritisierten die aus ihrer Sicht unzureichenden Hilfszusagen scharf und sprachen von einem gescheiterten Gipfel. So würden die G8 ihr Versprechen brechen, bis 2010 einen universellen Zugang zu Aids-Medikamenten zu schaffen.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar:
Wirklich Betrug an Afrika?

Lesen Sie dazu auch den Hintergrund:
G-8-Staaten versprechen Afrika 60 Milliarden Dollar gegen Aids

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »