Ärzte Zeitung, 02.07.2007

Forschungspreis für Heidelberger Wissenschaftler

FRANKFURT/M. (eb). Der diesjährige Aids-Forschungspreis geht an Wissenschaftler am Hygiene-Institut der Universität Heidelberg. Der von GlaxoSmithKline gestiftete Förderpreis wurde den Arbeitsgruppen um Christine Goffinet und Privatdozent Oliver Keppler für die Entwicklung eines Tiermodells zuerkannt, mit dem sich Wirkstoffe gegen HIV rasch testen lassen.

Die Forscher haben Ratten genetisch so verändert, dass sie mit HIV infiziert werden können, was bei normalen Ratten nicht möglich ist. Dazu schleusten die Forscher in das Ratten-Genom jene Gene ein, die bei Menschen den Bauplan für Rezeptoren enthalten, an die HIV bei einer Infektion an Zellen dockt. Der beim Aids-Kongress verliehene Preis ist mit 10 000 Euro dotiert.

Lesen Sie dazu auch:
Weiter Diskussion um Therapiepausen
HIV-Patienten fühlen sich noch diskriminiert
Aids-Preis für Entdeckung bei HI-Viren
Infektionen mit Herpes simplex fördern HIV-Neuinfektionen
Bevölkerung in Deutschland weiß viel zu HIV

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »

"Harte Hand" schadet dem Schulerfolg

Den Lebenswandel eines Kindes kann ein sehr strenges Elternhaus negativ beeinflussen, belegt eine Studie. mehr »