Seit Beginn der 90er Jahre steigt die Rate der HIV-Neuinfektionen in Deutschland wieder. In diesem Jahr muss mit 3000 Neuinfektionen gerechnet werden.

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Von den 3000 Neuinfektionen in Deutschland im Jahr 2007 entfallen 2400 auf Männer, 600 auf Frauen und 25 auf Kinder.

Von den HIV-Neuinfizierten in Deutschland sind nach Angaben des Robert-Koch-Institutes in Berlin 72 Prozent Männer, die Sex mit Männern haben. 20 Prozent haben sich bei heterosexuellen Kontakten infiziert. Bei 7 Prozent ist das Virus vermutlich beim Drogenspritzen übertragen worden. Und 1 Prozent aller Neuinfektionen betreffen die Übertragung von Mutter zu Kind.

Die Gesamtzahl der Infizierten in Deutschland beträgt seit Beginn der Epidemie 86 000. Aids-Erkrankungen hat es bisher insgesamt 33 800 gegeben, und von den HIV-Infizierten sind seit Beginn der Epidemie 27 000 gestorben.

Weltweit ist die Rate der Neuinfektionen zurückgegangen, zum Teil wegen des Erfolges von Programmen wegen HIV. Dies gilt auch für Afrika südlich der Sahara. Dennoch hat es 2007 allein in dieser Region 1,7 Millionen Neuinfektionen gegeben. Mittlerweile leben in diesem Gebiet 22,5 Millionen HIV-Infizierte. Das sind zwei Drittel aller HIV-Infizierten weltweit. Nur acht Länder dieser Region tragen zu einem Drittel aller neuen HIV-Infektionen und Aids-Toten weltweit bei.

Die Zahl der jährlichen Neuinfektionen hat in den späten 90er Jahren weltweit ihren Höhepunkt mit über drei Millionen erreicht. Sie ist bis zum Jahr 2007 auf 2,5 Millionen zurückgegangen. Das sind täglich immer noch 6800 HIV-Infektionen.

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