Ärzte Zeitung, 18.02.2009

Erster Erfolg mit Gentherapie gegen HIV

LOS ANGELES (ple). Mit einer Gentherapie gegen HIV gelingt es, zumindest die Abnahme der Lymphozyten zu verlangsamen und damit das Immunsystem zu stärken. Das geht aus der ersten randomisierten und Placebo-kontrollierten Phase-2-Studie zur Gentherapie gegen HIV hervor.

Wie Forscher um Dr. Ronald T. Mitsuyasu aus Los Angeles berichten, erhielten 74 HIV-Infizierte ihre eigenen gentechnisch veränderten oder ihre unveränderten Knochenmarkstammzellen reinfundiert. Durch die Veränderung wurden die Zellen resistent gegen HIV (Nature Medicine online). Nach 100 Wochen hatten Patienten der Placebo-Gruppe 12 Prozent weniger Lymphozyten, der Verumgruppe nur etwa 8 Prozent weniger.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »