Ärzte Zeitung, 09.03.2010

HIV: Stipendium für Forschung zu Autoimmunleiden

HAAR (eb). Die Entwicklung spezifischer Marker zur verbesserten Diagnostik von Autoimmunerkrankungen bei HIV-Infizierten ist das Forschungsziel von Dr. Niklas T. Baerlecken von der Medizinischen Hochschule Hannover. Für das Vorhaben erhält er das MSD-Stipendium 2009 HIV/AIDS, das mit 12 000 Euro dotiert ist.

Baerlecken beschäftigt sich mit der Identifikation neuer Antikörper zur Diagnostik von Autoimmunerkrankungen. Derzeit ist er am Aufbau von Serumbanken beteiligt, unter anderem von HIV-Infizierten mit Autoimmunerkrankungen und chronischen Infektionskrankheiten.

Der Forscher will die Serumbanken erweitern und neue, krankheitsassoziierte Autoantikörper identifizieren. Sie werden mit "protein microarrays" gesucht, auf denen bis zu 38 000 Proteine gebunden sind und gleichzeitig analysiert werden können. Ziel ist die Synthetisierung und Reinigung entsprechender Antigene für diagnostische Tests.

Mehr Infos auf: www.msd.de/ uebermsd/stip/home.html

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Abstimmung über Trumps Gesundheitsreform verschoben

Die Republikaner haben nicht genügend Stimmen für die Abschaffung von "Obamacare" zusammen, verschieben die Abstimmung im Kongress. Trump muss warten - das kann ihm nicht schmecken. Aber das Weiße Haus macht Druck. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »