Ärzte Zeitung, 15.07.2010

Aus Angst vor Aids: Safer Sex setzt sich durch

GENF (dpa). Aus Angst vor Aids sind nach UN-Angaben viele junge Menschen in Afrika beim Sex vorsichtiger. "Die jungen Leute gehen bei der Prävention voran", sagte der Chef des UN-Aidsprogramms UNAIDS, Michel Sidibé. Sie hätten später Sex, weniger Partner und benutzten mehr Kondome als vor einigen Jahren. Dieser Trend sei weltweit zu beobachten, besonders aber in den stark betroffenen Ländern Schwarzafrikas, hat eine Studie von UNAIDS ergeben. Sie stützt sich auf die Untersuchung schwangerer Frauen im Alter von 15 bis 24 Jahren sowie auf Erhebungen zum Sexualverhalten. In mindestens sieben afrikanischen Ländern sank die Zahl HIV-Infizierter Schwangerer demnach in den Jahren seit 2000 um mindestens 25 Prozent. In Kenia ging die Zahl der HIV-Infizierten Schwangeren sogar um 60 Prozent zurück.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »